DIESE WEBSITE IST EIN ONLINE-ARCHIV DER DÄNISCHEN RATSPRÄSIDENTSCHAFT 2012 UND WIRD NICHT MEHR AKTUALISIERT WERDEN.

EU-Zusammenarbeit im Sport

Die Zusammenarbeit der EU im Bereich Sport fördert den Sport in Europa und hilft bei der Lösung länderübergreifender Probleme wie Doping. Eine enge Zusammenarbeit der Mitgliedstaaten ermöglicht auch den Erfahrungsaustausch zum gesellschaftlichen Aspekt von Sport.

Die Prioritäten der Ratspräsidentschaft im Bereich Sport

Die dänische Ratspräsidentschaft wird die Vorschläge der Kommission für ein Teilprogramm für Sport, die Arbeit zur Stärkung der Bekämpfung von Doping und Spielmanipulation im Sport und der Förderung des Sports für alle in Europa behandeln.

Teilprogramm für Sport

Die Kommission hat ein Teilprogramm für Sport vorgeschlagen, das eine EU-Haushaltszuweisung zur Unterstützung von Aktivitäten für die Entwicklung der europäischen Dimension im Sport zur Verfügung stellt.

Anti-Doping

Vorbereitungen des Kommentars der EU zur Revision der Regelungen zur Regulierung der internationalen Antidopingarbeit, auch als WADA-Code bekannt.

Die Bekämpfung von Spielmanipulationen

Weiterführung der bisher durchgeführten Arbeit zur Bekämpfung von Spielmanipulationen einschließlich der Entwicklungen während der ungarischen und der polnischen Ratspräsidentschaft.

Förderung des Sports für alle in Europa

Die dänische Ratspräsidentschaft wird die Förderung eines lebendigen und gesunden Sports für alle in Europa anstreben, unter anderem durch die Konferenz Sportvision2012, die vom 19.-20. März 2012 stattfinden und sich mit Fitness-Doping, Freiwilligenarbeit, Finanzierung und Gesundheit beschäftigen wird.

Der Zweck der europäischen Zusammenarbeit im Sportbereich besteht in der Entwicklung der europäischen Dimension des Sports durch:
• Förderung der Fairness und Offenheit von Sportwettkämpfen.
• Förderung der Zusammenarbeit zwischen den für den Sport verantwortlichen Organisationen.
• Schutz der körperlichen und seelischen Unversehrtheit der Sportler, insbesondere der jüngeren Sportler.

Den Rahmen für die EU-Zusammenarbeit bildet der Arbeitsplan der Europäischen Union für den Sport 2011-2014. Der Arbeitsplan nennt drei Prioritäten:

  • Integrität des Sports, insbesondere die Bekämpfung von Doping und Spielabsprachen sowie die Förderung von Good Governance.
  • Gesellschaftlicher Wert des Sports, insbesondere in den Bereichen Gesundheit, soziale Eingliederung, Bildung und Ehrenamt.
  • Wirtschaftliche Aspekte des Sports, insbesondere nachhaltige Finanzierung des Breitensports und faktengestützte Politikgestaltung.

Grundlage und Instrumente der EU-Zusammenarbeit im Sport

Sport wurde 2009 mit dem Vertrag von Lissabon Teil der formellen Zusammenarbeit in der EU, jedoch haben die EU-Mitgliedstaaten bereits zuvor auf informeller Basis zusammengearbeitet.

Laut den Bestimmungen des Vertrags von Lissabon ist die EU nicht dazu befugt, die Regelungen der Mitgliedstaaten im Sportbereich zu regulieren oder zu harmonisieren. Zudem muss die EU-Zusammenarbeit die besonderen Merkmale des Sports, einschließlich seiner auf freiwilligem Engagement basierenden Strukturen, berücksichtigen.

Demnach gehört zu den Instrumenten, die zur Verfolgung der von EU-Mitgliedstaaten im Sportbereich festgelegten politischen Ziele genutzt werden, der Austausch von bewährten Verfahren, die Koordinierung der Politik und die Ausarbeitung von Leitlinien.

Hier finden Sie weitere Informationen zur EU-Zusammenarbeit im Sport: