DIESE WEBSITE IST EIN ONLINE-ARCHIV DER DÄNISCHEN RATSPRÄSIDENTSCHAFT 2012 UND WIRD NICHT MEHR AKTUALISIERT WERDEN.

Kultur

Kulturelle Zusammenarbeit in der EU unterstützt die europäischen Kulturen und schützt das gemeinsame kulturelle Erbe Europas. Die Zusammenarbeit wurde mit dem Vertrag von Maastricht 1993 formalisiert, bestand aber bereits früher, z.B. im Rahmen der Europäischen Kulturhauptstadt.

Die Prioritäten der Ratspräsidentschaft im Bereich Kultur

Ausgehend von der strategischen Zusammenarbeit im Rahmen der europäischen Kulturagenda und dem künftigen Kulturprogramm wird die Ratspräsidentschaft die weitere Schwerpunktlegung auf die Förderung kultureller Vielfalt, des interkulturellen Dialogs und interkultureller Kreativität und die Förderung der Rolle von Kultur in der Beziehung der Union zu Ländern außerhalb der EU stützen.

Creative Europe

The principal focus of the Danish Presidency will be on the negotiations of the Commission’s proposal for a Creative Europe framework programme, which will include the next generation of the Culture Programme that supports cross-border cultural projects, and of the MEDIA and MEDIA Mundus programmes that support the European audiovisual industry.

The current Culture Programme runs from 2007 until 2013 with a total budget of EUR 400 million. Its overall objectives are to promote the transnational mobility of cultural players, to encourage the transnational circulation of works and cultural and artistic products, and to encourage intercultural dialogue.

Follow-up on the Council’s Work Plan for Culture

The Danish Presidency will have a specific focus on the Work Plan’s priority actions, such as the promotion of culture in the Union’s relations with third countries.

Mit der europäischen Kulturagenda von 2007 richtet sich die kulturelle Zusammenarbeit nun nach den folgenden strategischen Zielen:

  • Konzentration auf kulturelle Vielfalt und interkulturellen Dialog
  • Förderung und Veranschaulichung der Wichtigkeit der Kultur- und Kreativwirtschaft zur Steigerung des Wachstums und Schaffung von Arbeitsplätzen
  • Stärkere Rolle der Kultur in den Beziehungen der Union zu Nicht-EU-Ländern

Diese werden durch die Unterstützung von kulturellen Aktivitäten in den Mitgliedstaaten und durch die Zusammenarbeit mit anderen im Kulturbereich tätigen, internationalen Organisationen wie dem Europarat und der UNESCO erreicht. Zudem fördert die EU die strategischen Ziele, indem kulturelle Aspekte bei der Ausarbeitung neuer Rechtsvorschriften in anderen Politikbereichen wie Bildung, Forschung und IKT berücksichtigt werden.

Die Arbeitspläne des Rates legen konkrete Aufgaben, Fristen usw. zur Erreichung der strategischen Ziele fest. Der aktuelle Arbeitsplan gilt für den Zeitraum 2011-2014 und richtet sich u. a. auf die Mobilität von Künstlern, Kultur- und Regionalentwicklung, die Zusammenarbeit von Museen und eine verstärkte kulturelle Zusammenarbeit mit Drittländern.

Grundlage der kulturellen Zusammenarbeit in Europa

Der Vertrag von Lissabon bildet die rechtliche Grundlage für die Zusammenarbeit im Kulturbereich. Gemäß dem Vertrag ist die Regulierung und Harmonisierung der einzelstaatlichen Kulturpolitik ausgeschlossen. Stattdessen erfolgt die Zusammenarbeit durch:

  • Austausch von bewährten Verfahren
  • Programm zur finanziellen Unterstützung
  • Empfehlungen gegenüber den Mitgliedstaaten

Hier finden Sie weitere Informationen zur kulturellen Zusammenarbeit in der EU: