Die beiden Künstlerinnen kreieren verschiedene Installationen, die im Dialog untereinander und mit der Umgebung stehen. Beispielsweise wird Fensterglas als transparente Leinwand verwendet, wobei direkt auf das Glas gemalt wird. Es entstehen transparente Farbflächen, die bei Tageslicht anders wirken als am Abend, wo sie von innen beleuchtet werden. Ziel ist es, in einen direkten Dialog mit dem Stadtbild durch ”Nachahmen” einiger der umgebenden Farben zu treten; z. B. ein senfgelbes Straßenschild, ein blaugrün gestreiftes Geschäftslogo, eine braune Hausfassade. Echo ist außerdem der Versuch, die Grenzen zwischen dem Äußeren und dem Inneren, dem städtischen Raum und der Kunst, aufzulösen, so dass ein zufälliger Passant dazu veranlasst wird, den Blick zu schärfen um den ästhetischen Aspekt in dem umgebenden Stadtbild zu erkennen und beobachten.
Das Projekt wird in einer Zusammenarbeit mit der Kunstorganisation Lieux-Communs durch zehn dem belebten Bahnhofsplatz in Namur zugewandte Fensterpartien realisiert. Namur ist die Hauptstadt Walloniens, dem französischsprachigen Teil Belgiens.
Die Installation kann rund um die Uhr besichtigt werden.
Ane Vester und Ida F. Ferdinand erfreuen sich beide einer umfangreichen Karriere mit Ausstellungen sowohl in Dänemark als auch im internationalen Raum.
Organisiert in Zusammenarbeit mit dem Dänischen Kulturinstitut Belgien, Klaus Bondam, E-mail: bondam@dkibenelux.org