Let’s Dance ist ein kulturübergreifendes Tanzprojekt, das den Rahmen für ein 14-tägiges Treffen zwischen Jugendlichen anderer ethnischer Herkunft bildet. Die Jugendlichen, die aus belasteten Wohngebieten in Kopenhagen bzw. Brüssel kommen, kreieren eine Tanzvorstellung mit Ausgangspunkt in der Street-Art-Kultur. Durch das Projekt soll diese vereinte Gruppe von neuen Europäern eine neue (ihre neue?) europäische Identität durch Kreativität, Austausch und Dialog auf der Bühne beleuchten.
Zehn junge Tänzer der Gruppen Dans i Nordvest aus Kopenhagen und Lezart Urbains aus Brüssel werden bei einem 14-tägigen, intensiven Workshop eine Tanz- und Musikvorstellung realisieren, die daraufhin sowohl vor Ort als auch auf etablierten Bühnen in den betreffenden Städten aufgeführt werden soll. Bei dem Projekt werden Jugendliche anderer ethnischer Herkunft aus belasteten Wohngebieten durch gegenseitige Besuche die Möglichkeit haben, sich über ihren Alltag und die damit verbundenen Realitäten auszutauschen. Dadurch kann dem einzelnen Teilnehmer – und dem Zuschauer – das Gefühl vermittelt werden, dass er oder sie nicht allein ist, sondern dieselbe Realität und Geschichte einschließlich der Identitätsfragen, die eine interkulturelle europäische Wirklichkeit Anno 2012 aufwirft, mit anderen jungen Neueuropäern teilt.
Organisiert in Zusammenarbeit mit dem Dänischen Kulturinstitut Belgien, Klaus Bondam, E-mail: bondam@dkibenelux.org