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Möglichkeiten und Folgen der EU-Politik hängen in hohem Maße von dem mehrjährigen Finanzrahmen (MFF) für 2014-2020 ab, über den im Augenblick auf der Grundlage des Vorschlags der Europäischen Kommission vom Juni 2011 im Rat verhandelt wird. Eine Konferenz, die im Oktober 2011 stattfand, war dem Meinungsaustausch mit Unternehmen, NGO’s, unabhängigen Analytikern und anderen Interessenten gewidmet. Ziel der jetzigen Konferenz ist es, eine Plattform zu schaffen für eine Debatte zwischen den zentralen Akteuren der EU-Institutionen.
Das Europäische Parlament, die dänische EU-Ratspräsidentschaft und die Europäische Kommission haben deshalb beschlossen, Vertreter der Parlamente der Mitgliedsländer, des Ausschusses der Regionen, des Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschusses und des Europäischen Rechnungshofs zu einem Meinungsaustausch über den Haushalt der EU für sowohl Einnahmen als auch Ausgaben einzuladen. Die Konferenz gibt es als Live-Streaming, so dass alle Interessenten den Debatten folgen können.
Die Konferenz beginnt am Donnerstag um 9.30 mit einer Eröffnungssitzung, bei der die Präsidenten des Europäischen Parlaments, des Ministerrats und der Europäischen Kommission über ihre Sicht auf den zukünftigen Haushalt und Eigenmittel der EU sprechen werden. Es schließen sich zwei Arbeitssitzungen an.
In der ersten werden die Einnahmen und in der zweiten die Ausgaben des mehrjährigen Haushalts der EU behandelt. Die Konferenz endet voraussichtlich am späten Nachmittag mit einer abschließenden Sitzung.
Journalisten können sich ab 9 Uhr vor Ort anmelden. Wer beim Europäischen Parlament akkreditiert ist, wird gebeten, sich diesbezüglich auszuweisen. Andere Journalisten werden gebeten, ihren Presseausweis oder einen von ihrem Chefredakteur unterschriebenen Akkreditierungsbrief vorzuzeigen.
Die Konferenz, an der nationale Parlamentarier teilnehmen, wird gemeinsam von dem Europäischen Parlament, der dänischen EU-Ratspräsidentschaft und der Europäischen Kommission veranstaltet.