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Agrarbeihilfen und handelbare Fischfangquoten sind Thema des Ministertreffens

25-04-2012 09:00:00

Ministerin für Lebensmittel, Landwirtschaft und Fischerei Mette Gjerskov.

Foto: Rat der Europäischen Union

Die dänische Ratsvorsitzende Mette Gjerskov erinnert daran, dass Vereinfachung ein überge-ordnetes Ziel ist, wenn der Rat der Landwirtschaftsminister am 26. April über die Richtlinien für direkte Beihilfen für Landwirte diskutieren wird. Am folgenden Tag, dem 27. April, wer-den die Fischereiminister der EU über handelbare Fischfangquoten und die Regionalisierung der Fischereiverwaltung diskutieren.

Die dänische Ratspräsidentschaft hat sich vorgenommen, eine spürbare Dynamik in die Verhand-lungen über die gemeinsame EU-Agrar- und Fischereipolitik zu bringen, und deshalb sind auf der kommenden Ratsversammlung intensive Debatten zu erwarten.

Reform der Agrarpolitik

„Die Vorschläge der Kommission zu den Reformen der direkten Agrarbeihilfen enthalten viele ver-schiedene Elemente, die große Unterschiede in der Größe der Betriebe und Produktionsverhältnisse berücksichtigen sollen. Das ist wichtig. Wir dürfen bei den Diskussionen allerdings nie vergessen, dass eine grünere und nachhaltigere Landwirtschaft und das Schaffen von Jobs übergeordnete Ziele der Reform sind“, sagt die dänische Vorsitzende, Landwirtschaftsministerin Mette Gjerskov und unterstreicht gleichzeitig, dass die Reform nicht mehr Bürokratie mit sich führen darf.

Der Rat wird über die konkreten Reformvorschläge der Kommission zur direkten Beihilfe für Landwirte diskutieren, darunter Vorschläge in Bezug auf jüngere Landwirte, landwirtschaftliche Kleinbetriebe, Landbetriebe in Gebieten mit natürlichen Begrenzungen, interne Umverteilung von Beihilfe, Definition von aktiven Landwirten und Obergrenzen von Beihilfen für größere landwirt-schaftliche Betriebe.

Die Reform der Fischereipolitik

Wenn sich die Fischereiminister am 27. April 2012 treffen, sollen sie über die Vorschläge der Kommission zu handelbaren Fischereifangquoten und zur Regionalisierung der Fischereiverwaltung diskutieren.

„Handelbare Quoten sind ein Modell für die Anpassung der Fischereikapazität und die Verwaltung der Fischerei, aber viele Mitgliedsländer haben Bedenken bei einer obligatorischen Ordnung. Des-wegen wird dies ein zentraler Diskussionspunkt der Ratsversammlung sein. Bei dem Treffen werden wir auch dazu Stellung nehmen, wie eine Regionalisierung praktisch verwirklicht werden kann. Dies ist wichtig, damit eine nachhaltige Fischerei gesichert wird,“  sagt Mette Gjerskov.

Das Ratstreffen (Landwirtschaft und Fischerei) findet am 26. und 27. April 2012 in Luxemburg statt. 

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