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Die Gesundheitsminister der EU diskutieren grenzüberschreitende Gesundheitsbedrohungen

21-06-2012 10:43:00

Ministerin für Gesundheit und Vorbeugung, Astrid Krag.

Foto: Bjarke Ørsted
Informal meeting (EPSCO) in Horsens

Auf der Ratstagung über Gesundheit, die am 22. Juni 2012 in Luxemburg stattfindet, werden die Gesundheitsminister der EU erörtern, wie sich die EU-Zusammenarbeit im Umgang mit zukünftigen Grippeepidemien, E.coli-Ausbrüchen oder anderen grenzübergreifenden Ereignissen verbessern lässt, die für Europäer eine Bedrohung der Gesundheit darstellen können.

Die Gesundheitsminister werden sich außerdem ganz besonders mit den schweren, wachsenden Problemen mit Bakterien befassen, die sich als resistent gegen Antibiotika- Behandlung erwiesen haben. Die Minister wollen sich politisch verpflichten, den Kampf gegen Antibiotikaresistenz fortzusetzen. Dies soll durch eine gestärkte Zusammenarbeit zwischen Human- und Veterinärmedizin geschehen sowie eine Reduktion der Anwendung von Antibiotika.

Die Minister, so ist zu erwarten, werden sich auf das neue Handlungsprogram auf dem Gesundheitssektor für die Zeitperiode 2014-2020 einigen, in der Mittel für das Projekt abgezweigt werden, um in der EU grenzüberschreitend neue Methoden, Planungsinstrumente und Anweisungen zu entwickeln. Außer den nationalen Gesundheitsbehörden können diese Gelder auch Ausbildungsinstitutionen und NGOs auf dem Gesundheitsgebiet gewährt werden.  

Die Ministerin für Gesundheit und Vorbeugung Astrid Krag erklärt:

„Die Themen, die auf der Tagesordnung der Ratstagung stehen, sind glänzende Beispiele für die wichtige Rolle der EU im Gesundheitsbereich. Dies gilt auch in Bezug auf den Kampf gegen Antibiotikaresistenz, eine gemeinsame Herausforderung, der wir uns alle stellen müssen. Die Alternative, dass Menschen zukünftig an banalen Infektionen sterben können, ist schlichtweg erschreckend und unakzeptabel. Es liegt deshalb auf der Hand, dass wir über die EU-Grenzen hinweg voneinander lernen und die guten Beispiele miteinander teilen. Auch in dem neuen Handlungsprogramm im Gesundheitsbereich, auf das wir uns sicher auf der Ratstagung einigen werden, wollen wir eine schnellere Verbreitung der guten Beispiele und Methoden fördern, so dass wir keine Ressourcen dafür brauchen müssen, dieselben Dinge zweimal zu erfinden. Ich freue mich auch auf das Gespräch mit meinen Kollegen darüber, wie wir gemeinsam mit zukünftigen grenzüberschreitenden Gesundheitsbedrohungen wie beispielsweise einer Grippepandemie auf die bestmögliche Art umgehen können.“

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